In den letzten Wochen ist es verdächtig ruhig um die Steam Box geworden. Dies liegt bestimmt auch an dem baldigen Release der Next Gen Konsolen, die ein großes mediales Interesse auf sich vereinigen.

Auf der LinuxCon in New Orleans hat Gabe Newell nun angekündigt weitere Details zur Steam Box veröffentlichen zu wollen und das weitere Vorgehen zu erläutern, wie man Linux ins Wohnzimmer bringen möchte.
Gabe Newell sieht die Linux Version des Steam Clients als wichtiges Zeichen an die Spieleindustrie, dass man Linux als ernsthafte Alternative zu Windows für Spieler etablieren möchte. Ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg soll die Steam Box werden. Aus Hardware Sicht sollte es kein Problem sein mit den Konsolen zu konkurieren zu können, ob dies aber auch auf die Bedienung und den Komfort zutreffen wird bleibt fraglich.

Mein letzter Ausflug auf die Linux Version des Steam Clients war vielversprechend, auch wenn sich die Installation der Grafikkartentreiber als kompliziert herausgestellt hat. Hier besteht von allen Seiten noch Handlungsbedarf, um es auch für technisch wenig versierte Spieler nutzbar zu machen.
Ein weiteres Manko ist derzeit noch die geringe Anzahl an Linux Titeln. Valve geht als gutes Beispiel voran und setzt ältere Titel für Linux um. Auch einige Indie Entwickler sind sehr fleißig. Hoffentlich kann Valve weitere große Publisher für die eigenen Ideen gewinnen. Nur dann sehe ich gute Chancen, dass sich auch die Hardware Hersteller intensiver mit der Linux Community beschäftigen.