Diablo 3 scheint nicht bei allen seinen Reiz verloren zu haben. Ein Hardcore-Spieler hat nun Paragon-Level 100 erreicht und hat damit, wenn man so will, das Ende von Diablo 3 erreicht.

Paragon-Level 100 zu erreichen ist eigentlich nichts besonderes. Beeindruckend ist für mich trotzdem, dass es jetzt der erste Hardcore-Spieler geschafft hat. Hardcore bedeutet in dem Fall nicht, dass der Spieler besonders viel Zeit und besonders professionell spielt, auch wenn es auf diesen sicher zutreffen wird. Bei dem Hardcore-Modus in Diablo 3 darf der Spieler nie sterben, da dies den dauerhaften virtuellen Tod seines Helden bedeutet.
Es ist sehr viel Konzentration und Ehrgeiz notwendig Diablo 3 auf diese Art zu spielen. Ich würde vermutlich meine Maus zerschlagen wenn es mich auf Paragon-Level 99 doch erwischt hätte.

Ob dies ein Ziel ist, welches jeder Spieler anstreben sollte wage ich zu bezweifeln, die meisten werden sicher nach ihrem ersten Tod auf Hardcore dieses Schwierigkeitsgrad nie wieder anpacken, da es extrem frustrierend sein kann. Für mich würde Diablo 3 in puren Stress ausufern und darauf hatte ich nie Lust. Vor allem wenn man den Schwierigkeitsgrad auf Inferno bedenkt.

Also herzlichen Glückwunsch an den Magier Azimuth!