Die Verkaufszahlen von World of Warcraft: Mists of Pandaria ist für Blizzard mehr als ernüchternd. So sollen nur rund 700.000 Exemplare von World of Warcraft: Mists of Pandaria verkauft worden sein. Das sind circa 60 Prozent weniger als noch bei dem letzten AddOn Cataclysm!

Blizzard konnte sich in der Vergangenheit immer wieder auf treue Spieler verlassen, die zwar ihr Abo gekündigt haben aber pünktlich zu neuen AddOns wieder zur Stelle waren und entsprechend auch wieder einige Monate gespielt haben. Dieser Effekt scheint nun aufzubleiben und nur ein Teil der Spieler Updatet auf die neueste World of Warcraft Version. Die Frage nach den Gründen kann noch nicht eindeutig beantwortet werden aber aus meiner Sicht spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

World of Warcraft ist mittlerweile seit 7 Jahren am Markt und kann kaum noch neues bieten. Besonders langjährige Spieler ermüdet das immer gleiche Prinzip mit leichten optischen und inhaltlichen Erweiterungen. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Classic Zeiten deutlich gesunken, war in den letzten Jahren bei treuen Hardcore-Spielern immer wieder zu Diskussionen geführt hat. Teile der Stammkundschaft wurde von Blizzard vor den Kopf gestoßen und die haben ihre Konsequenzen daraus gezogen.

Ein weiterer Grund stellt das neue AddOn World of Warcraft: Mists of Pandaria an sich da. Die Pandabären zerstören vollends das bedrohliche Setting welches noch in frühen Jahren in WoW vorhanden war. Es gibt viele Spieler,d ie es ähnlich sehen wie. Zahlreiche Diskussionen haben in den offiziellen und inoffiziellen Foren stattgefunden. Manch ein Spieler wechselt so vielleicht zu einem erwachseneren Spiel.

Außerdem gibt es auf dem MMOG Markt starke Konkurrenz, die vieles besser Macht als World of Warcraft. Vorne weg marschiert zur Zeit Guild Wars 2, welches von Spielern wie von der Presse mit Lob überhäuft wird. Ein weiterer vorteil des Titels sind die fehlenden Abogebühren. Auch reinrassige Free2Play Titel graben bestimmt den einen oder anderen Spieler ab und in wenigen Wochen stößt auch noch Star Wars: The Old Republic dazu.

Ob World of Warcraft noch mal an alter Stärke anknüpfen kann bezweifle ich stark. Ein weiteres Indiz dafür ist auch, dass die Entwicklung von Titan forciert wird und das Team schon bei 100 Mitarbeitern liegt.

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