Der PVP-Modus wird umfangreicher als der im Vorgänger. Während Player vs. Player Duelle in Diablo 2 nicht besonders hervorgehoben waren wird es sich in Diablo 3 etwas anders verhalten. 

Wie zu erwarten wird es neben den Player vs. Player Gefechten auch einen Team-Deathmatch Modus geben. Dieser wird sicher vergleichbar mit den Arena-Duellen in World of Warcraft sein und spielt in extra gestalteten Arealen.
Durch diese Turnier-Gebiete sollen die Spieler die gleiche Ausgangsposition haben und die Umgebung sinnvoll zu ihrem Vorteil einsetzen.

Wie auch in World of Warcraft werden sicher Ligen und Turniere eingeführt um die Langzeitmotivation von Diablo 3 nach oben zu schrauben. Zuletzt haben sich viele Spieler über eben diese beschwert. Auch Blizzard selbst hat eingestanden, dass Diablo 3 nicht perfekt sei und es stetig verbessert werden soll.

Ich selbst habe meinen Barbaren nun auch längere Zeit nicht mehr angerührt. Besonders frustrierend ist der Schwierigkeitsgrad und die schlechten Drop-Raten. Besonders die aus meiner Sicht unfairen Drop-Raten machen das Spiel künstlich schwer. Der Belohnungseffekt und die Freude über ein neues Item fand nahezu nie statt, genau das hat die Vorgänger groß gemacht. Ohne des Auktionshaus ist Diablo 3 nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu meistern. Zumindest nicht wenn man nur begrenzte Zeit zur Verfügung hat.

Beim Release des Multiplayer-Modus werde ich mir Diablo 3 selbstverständlich nochmal anschauen. Wenn man aber wie im Single-Player Modus auf das AH angewiesen ist, um konkurrenzfähig zu sein, wird es mir keine Freude bereiten.