Laut der Analysten Cowen and Company sind die Spielerzahlen von Star Wars: The Old Republic rückläufig. Die Hauptursache dafür liegt nach Angaben der Analysten am fehlenden Endgame-Content.

Aus dem Bericht der Analysten geht hervor, dass Star Wars: The Old Republic die höchste Useranzahl Anfang des Jahres mit 1,7 Millionen aktiven  Abonnenten hatte. Die neuesten Werbemaßnahmen sind aus den Augen der Analysten ein Beleg für die geringeren Spielerzahlen.

In den letzten Wochen wurde wieder verstärkt für Star Wars: The Old Republic geworben und ein Großteil der Spieler bekamen 30 Tage Spielzeit geschenkt. Auch wurde die Anzahl der Freundeseinladungen, welche eine Spielzeit von 7 Tagen ermöglicht, auf 25 angehoben.

Der Spielerschwund liegt wohl in den meisten Fällen am mangelnden Endgame-Content. Dies kann ich auch für mich bestätigen. In den letzten Wochen war es für Level 50 Charaktere sehr gemütlich geworden. Das hat sich seit dem Patch 1.2 aber wieder deutlich verbessert. Durch die neue Operation, welche aus meiner Sicht schwieriger ist als der bisherige Content, konnte Bioware wieder an Boden gewinnen. Um die Spieler auf lange Sicht zu binden sollte aber der Release des nächsten großen Content-Patches nicht so lange auf sich warten lassen. Bioware und Electronic Arts haben zweifelsohne die Ressourcen zügig für Nachschub zu sorgen und die Zukunft von Star Wars: The Old Republic muss nicht so enden wie bei zahlreichen Mitbewerbern.

Ein weiterer Punkt der bei der Betrachtung vernachlässigt wird, ist das auch World of Warcraft mit Spielerrückgang zu kämpfen hat. Ob das neue AddOn Abhilfe schafft wage ich zu bezweifeln. Ich denke besonders durch die starke Konkurrenz im Free2Play Bereich werden es Spiele mit Abo-Modell zunehmend schwieriger haben Spieler zu gewinnen und halten.