Resident Evil: Operation Raccoon City spaltet bereits im Vorfeld viele Fans. Der Entwickler setzt auf Action statt Grusel und wollte sich an Modern Warfare orientieren. Was dabei raus gekommen ist zeigen nun die ersten Tests.

Verschiedene Magazine und Online Redaktion haben Resident Evil: Operation Raccoon City getestet und ihr Urteil gefällt und es fällt durchweg eher durchwachsen aus. Kaum ein Tester ist von dem Spiel überzeugt. Die spannenden gescripteten Action-Sequenzen vom Vorbild Modern Warfare sind qualitätsmäßig für Resident Evil nicht zu erreichen.

GamePro gibt eine Wertung von 65/100 (Quelle) für das Spiel und kritisiert es in vielen Punkten. Die meisten habe ich im Vorfeld bereits vermutet. Hoffentlich orientiert sich der Hersteller beim nächsten Resident Evil Teil an den erfolgreichen und von Fans immer noch geliebten ersten zwei Teilen der Serie! Als Testgrundlage wurde die PS3-Version des Spiels genutzt, dass die PC-Version spielerisch besser ist darf man nicht erwarten.

Hauptkritikpunkte sind die schlechten Bosskämpfe, die mangelhafte KI und die schlechte technische Umsetzung von Resident Evil: Operation Raccoon City. Auch die Steuerung ist nicht richtig ausgereift und führt immer wieder zu Frust.

Allein der Mehrspieler-Modus kann die Tester teilweise überzeugen und mit mehreren Freunden soll er Spaß machen. Die Qualität von Left4Dead wird aber nicht erreicht. Wer Left4Dead 2 nicht kennt und eher auf den Multiplayer Part Wert legt ist beim Valve-Tiel richtig aufgehoben.
Im Singleplayer-Modus gibt es mit Dead Space 2 und anderen aktuell auch ausreichend Alternativen.

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